Nei Jing Tu daoistisches Meditationsbild





13."Des weißhäuptigen Lao Zi Augenbrauen hängen bis zur Erde"

14.das dritte "himmlische Auge"

15.Der "blauäugige Barbarenmönch"

16.Die inneren Organe werden mit Gottheiten beschrieben

17.Der "Gott des Herzens" ist der himmlische Steinhauerknabe, der wahre Alchemist

Traditionelle Schüler (tudi) und Lehrer (laoshe) Beziehung

12. Über dem Scheitel, der "Palast der Schlammkugel"

11. die ewigen Südberge, der Kun Lun neun Gipfel"

10. Der Impuls fließt vom Herzen durch die 12-stöckige Pagode

9. "Wasser des stromaufwärts fließenden Himmelsflusses

8. des Flusses Räderachse"


7. Die Spinnerin setzt einen Impuls

6. "Dreifuß des Elixiers"

5. "das Wasser des Abgründigen (Kan)

4. "Drehen des Dharmarads"

3. Wiederholend und fortsetzend, schrittweise zirkulierend, wie diese Räder sich drehen

Der Mensch ist ein kleines Weltall. 
Das Weltall ist nicht groß, mein Körper ist nicht klein, wie ein geflügeltes Wort sagt und da der Mensch ein Teil des Weltganzen ist, so ist eine Analogie zwischen Mensch und Universum nicht von vornherein sinnlos. 
Sein Geist ist die himmlische Nephritstadt, in welcher Lao Zi thront, sein Rückenmark ist die Milchstraße, der Himmelsfluss, die beiden Sternbilder des Kuhhirten und der Spinnerin sind in Herz und Nieren tätig. Im Unterleib ist das Ackerfeld der Erde, noch weiter darunter ist das Yin-Yang-Tor der Unterwelt.
(nach einer Steinplatte, die im Kloster der weißen Wolken in Bai Yun Guan bei Peking aufbewahrt wird) 

1. Der Pflüger bei seiner emsigen Arbeit, das Feld zu bearbeiten, d.h. das Lebenszentrum und seine Kraft anzuregen. "Das eiserne Rind pflügt die Erde, um Goldgeld zu ziehen". Aus dem bearbeiteten Boden erwächst wahrer Segen, er ist vorbereitet zur Empfängnis des Keims des höheren Lebens, das "Ziehen von Goldgeld"

2. Lebenskraft im Unterleib "Ozean der Odems" Qi Hai

3. Wiederholend und fortsetzend, schrittweise zirkulierend, wie diese Räder sich drehen, fließt dies Wasser nach Osten. Diese süße Quelle strömt empor bis zum Gipfel der Südberge (bis zum Schädeldach). Wärmezentrum im Unterleib (Dan Tien), wo der Ursprung und die Verflechtung der Hauptpulse und der 12 Nebenpulse (Meridiane) zu suchen ist.

4. für das Anfängerstadium der Meditation wird über das "Drehen des Dharmarads" (das "Tretrad des Geheimnisses von Yin und Yang" ) der "Kreislauf des Lichts" die Einstellung, Erweckung geschlossen. "Hier ist die Wurzel des besten Weges zur Pflege des Lebenswandels" Ziel fürs Endstadium ist den Makrokosmos komplett zu schließen: "Nachdem der Mensch in sich alle Tiefen und Polaritäten vereint hat, ist er selber zum Weltall geworden: "In einem Körnchen ist die ganze Welt enhalten"

5. "das Wasser des Abgründigen (Kan) fließt stromaufwärts"

6. "Dreifuß des Elixiers" wo Wasser und Feuer sich kreuzend verdampfen

7. Die Spinnerin setzt einen Impuls in Gestalt eines Fadens vom Spinnrad nach oben zur Bahn des Rückenmarks in Bewegung. "Die Gottheit der Nieren ist geheimnisvoll und undurchsichtig, sie kann selber Kinder erzeugen" "Die Gottheit der Milz bleibt ständig bewahrt im Hofe der Seele Hun".

8. des Flusses Räderachse" He Che Zi Ning . Kraft nach oben zusammen mit dem Hauptimpuls des Yang, der Kontrollbahn Du Mai "Mitteltor am Rücken" Ming Men

9. "Wasser des stromaufwärts fließenden Himmelsflusses (der himmlischen Milchstraße)"

10. Der Impuls fließt vom Herzen durch die 12-stöckige Pagode der Luftröhre zum Hinterkopf, das "obere Tor bei der Nephritstadt". Hier endet auch der Impuls der Spinnerin. Beide Seelen vereinigen sich.

11. die ewigen Südberge, der Kun Lun neun Gipfel"

12. Über dem Scheitel, der "Palast der Schlammkugel" aus dem sich makellos die Blüte im Lichte erhebt. Die Ewigkeit ist erreicht.

13. "Des weißhäuptigen Lao Zi Augenbrauen hängen bis zur Erde", ein Zeichen unendlichen Lebens. "Halle der Erleuchtung" Ming Tang bei Lao Zi, einer der jenseitigen "Drei Reinen"

14. das dritte "himmlische Auge", den "Glanz unserer angeborenen Natur" Xing Guang

15. Der "blauäugige Barbarenmönch" trägt mit den Händen wie jeder Erleuchtete den Himmel

16. Die inneren Organe werden mit Gottheiten beschrieben: Die Gottheit der Lunge (graue Blume oder leere Vollendung)" Die "Gottheiten Leber und Galle erhellen und können selbst die Erleuchtung enthalten oder sie erlangen",  Die Gottheit des Herzens ist der Ursprung des Zinnobers und bewahrt selbst den Geist." Das Herz ist der Sitz der bewußten Seele und Produzent des roten Blutes (Zinnober), es ist die "Erde des Stillhaltens (Gen)" gemäß dem "Berg"

17. Der "Gott des Herzens" ist der himmlische Steinhauerknabe, der wahre Alchemist, der die Goldstücke spielend an das Firmament wirft und an Fäden aufreiht, so daß sie sich zum Sternbild ordnen, von wo die höchste Weltkraft ausstrahlt.

Allgemein
Die d r e i F l ü s s e (San He), die den Menschen durchströmen, sind die: Geisteskraft, Lebenskraft und Zeugungs- oder Unsterblichkeitskraft. 
Die H a u p t (im)p u l s e > Meridiane. Nach der Anschauung der chinesischen Physiologie besteht ein ganzes "Netz" oder "Gewebe" im Inneren des menschlichen Körpers, das sich aus "(Im)Pulsen" Mai oder "Bahnen" Jing zusammensetzt. 
Der Mensch ist ein kleines Weltall. Das Weltall ist nicht groß, mein Körper ist nicht klein", wie ein geflügeltes Wort sagt. Und da der Mensch ein Teil des Weltganzen ist, so ist eine Analogie zwischen Mensch und Universum nicht von vornherein sinnlos. Sein Geist ist die himmlische Nephritstadt, in welcher Lao Zi thront, sein Rückenmark ist die Milchstraße, der Himmelsfluß, die beiden Sternbilder des Kuhhirten und der Spinnerin sind in Herz und Nieren tätig. Im Unterleib ist das Ackerfeld der Erde, noch weiter darunter ist das Yin-Yang-Tor der Unterwelt. Abgesehen von dieser mehr symbolischen Analogie der kleinen und der großen Welt finden weiter das Yin-Yang-System und die 5 Elemente mit ihren organischen Entsprechungen Anwendung. Für das Prinzip der daoistischen Meditation gilt es die tiefsten Schichten des Menschen mit seinem Bewußtsein in Verbindung zu bringen. Eine innere Freiheit zu erlangen, das Geniale frei zu machen und für wertvolle eigene Erfahrungen die Tore aufzuschließen. 

Man erblickt auf dem Bild viele rein sinnbildliche Darstellungen: im Kopf den sitzenden Lao Zi unter ihm einen buddhistischen Mönch, den Kuhhirten, die Spinnerin, den Pflüger, die beiden Schöpfradtreter. 
Über dem Kopf schwebt die Perle an der Stelle des dritten "himmlischen Auges" auf der Stirn die rote Sonne, 
ihr gegenüber im optischen Zentrum am Hinterkopf der Mond. Man erblickt im Munde einen Teich mit Brücke, am Hals eine Pagode, unter dem Herzen eine Reihe Bäume, 
in der Nierengegend eine Darstellung des Ursprinzips, darunter einen Teich mit feurigem Wasser, einen feuerflammenden Behälter (Dreifuß) usw.,

Dem "Dao-Freund" Dao You verheißt der Inhalt des Bildes, in sich die wahren Quellen des Lebens, Gesundheit, Ewigkeit und Weisheit zu finden. Wenn er nur hinabsteigt versehen mit dem rechten Lichte und es versteht wieder heraufzukommen, dann aber ist er auch gleich fähig, zu den himmlischen Gefilden emporzusteigen.