Weisheiten

 Dorf der Möglichkeiten – Zimmern e.V.

Diagramme und Verse zur spirituellen Entwicklung

zur spirituellen Entwicklung und zum Nachdenken

Konfuzius

diagramm zum mechanismus wie qi durch unseren koerper fliesst

Der Edle ist ruhig und gelassen, der Gemeine ist immer in Sorgen und Aufregung.

Früher stand ich so zu den Menschen: Wenn ich ihre Worte hörte, so glaubte ich an ihre Taten.
Jetzt stehe ich so zu den Menschen: Ich höre ihre Worte, und dann sehe ich nach ihren Taten.

Der Edle ist bewandert in der Pflicht, der Gemeine ist bewandert im Gewinn.

Wer bei seinen Handlungen immer auf Vorteil aus ist, zieht sich viel Groll zu.

Man soll den Eltern ausser durch Erkrankung keinen Kummer machen.

Lernen und nicht denken ist nichtig. Denken und nicht lernen ist ermüdend.

Erst handle und dann richte dich mit deinen Worten danach.

Die Pflicht sehen und nicht tun ist Mangel an Mut.

Glatte Worte und einschmeichelnde Mienen sind selten vereint mit Sittlichkeit.

Habe keinen Freund der dir nicht gleich ist.

Drei Jahre lang nicht ändern des Vaters Weg: das kann kindesliebend heissen.

Abmachungen müssen sich an die Gerechtigkeit halten, dann kann man sein Versprechen erfüllen.

Auf der Straße gehört und in der nächsten Gasse schon ausgeplaudert - ein Verschleudern der Gesittung ist das.

Wer kleine Widrigkeiten nicht erträgt, verdirbt sich damit große Pläne.

Wo es um Bildung geht, darf es nicht Stände geben.

Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von anderen. So wird dir viel Ärger erspart bleiben.

Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.

Der edle Mensch ist würdevoll, ohne überheblich zu sein; der niedrig Gesinnte ist überheblich, ohne würdevoll zu sein

Schöne Worte und schmeichlerisches Gehabe gehen selten mit wahrer Tugend einher

Wo Menschlichkeit geboten ist, steh nicht zurück - selbst hinter deinem Lehrer.

Der edle Mensch ist festen Sinnes, doch eigensinnig ist er nicht.

Nie habe ich einen gesehen, der der Tugend mehr ergeben war als der Sinnlichkeit.

Wenn ihr eure Andacht verrichtet, so denkt euch die Gottheit als gegenwärtig.

Bei einem guten Rennpferd lobt man nicht etwa seine Kraft, sondern seinen Charakter.

Beobachte, wie er handelt, betrachte seine Motive und untersuche, worin er seine Ruhe findet. Wie könnte ein Mensch Dir dann noch etwas verbergen?

Bist du arm, aber gesund, so bist du ein halber Reicher.

Das Gesicht eines Menschen erkennst du bei Licht, seinen Charakter im Dunkeln.

Das Schlimmste ist, wenn man sich selbst vergisst.

Der Blick auf die kleinen Vorteile macht große Leistungen unmöglich.

Der Edle geht gegen die eigenen Fehler an, nicht gegen die Fehler der anderen.

Der Edle gewinnt Freunde durch seine kultivierte Gelehrsamkeit. Und mit Hilfe dieser Freunde fördert er seine Menschlichkeit.

Der Edle kommt mit allen in seiner Umgebung gut aus - der gemeine Mensch neigt dagegen zu Kumpanei und Vetternwirtschaft.

Der Edle strebt nach Harmonie, nicht nach Gleichheit. Der Gemeine strebt nach Gleichheit, nicht nach Harmonie.

Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere.

Der Mann, der den Berg abtrug, war derselbe, der anfing, kleine Steine wegzutragen.

Der Narr tut, was er nicht lassen kann, der Weise lässt, was er nicht tun kann.

Die eigenen Fehler erkennt man am besten mit den Augen anderer.

Die Lebensspanne ist dieselbe, ob man sie lachend oder weinend verbringt.

Die Natur der Menschen lässt sie einander nah sein, doch die Gebräuche halten sie voneinander fern.

Du kannst den Hahn zwar einsperren, aber die Sonne geht doch auf.

Du sollst unersättlich im Lernen und unermütlich im Lehren sein.

Echtes Wissen ist: Wenn Du das, was Du weisst, als Wissen erkennst, und das, was Du nicht weisst, als Nichtwissen akzeptierst.

Ein Augenblick der Geduld kann viel Unheil verhüten.

Ein edler Mensch schämt sich, wenn seine Worte ständig großartiger sind als seine Taten.

Ein Edler orientiert sich immer nach oben - nur ein Gemeiner orientiert sich am Untersten.

Ein Edler sollte in seinen Worten bedächtig, aber um so flinker in seinen Taten sein.

Ein wahrhaft großer Mensch verliert nie die Einfachheit eines Kindes.

Einen Edelstein kann man nicht blank machen, ohne ihn zu reiben.

Einen Fehler begangen haben und ihn nicht korrigieren: Erst das ist ein Fehler.

Erfahrung ist wie eine Laterne am Rücken, sie beleuchtet nur den Teil des Weges, der schon hinter uns liegt.

Erst in einer Zeit der Unruhe kann man Treue erkennen.

Es ist nicht von Bedeutung, wie langsam du gehst, solange du nicht stehen bleibst.

Geschickte Reden und ein zurechtgemachtes Äußeres sind selten Zeichen von Mitmenschlichkeit.

Hoffnung ist wie Zucker im Tee: zwar klein aber sie versüßt alles.

In der Ruhe liegt die Kraft.

Ist eine Sache geschehen, dann rede nicht darüber; es ist schwer, verschüttetes Wasser wieder zu sammeln.

Keine Straße ist zu lang mit einem Freund an der Seite.

Konfuzius sagt, man müsse gegen denn Strom schwimmen um an die Quelle zu gelangen, aber wollen wir nicht alle ans Meer?

Lernen, ohne zu denken, ist vergebene Mühe.

Mit Menschen, die nicht auf demselben Weg wandeln wie du selbst, solltest du keine gemeinsamen Pläne schmieden.

Viele Fehler entstehen durch Eile.

Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer. Konfuzius

Wenn die Oberen sich an die Regeln halten, dann wird auch das Volk einfach zu lenken sein.

Wenn du einen weisen Mann erblickst, so versuche, ihm nachzueifern. Wenn du einen törichten Mann erblickst, so prüfe dich selbst in deinem Innern.

Wer den ganzen Tag mit anderen zusammen in Gruppen verbringt, in seinen Reden keine vernünftigen Themen berührt und es liebt, seinen Geisteswitz auf Kleinigkeiten zu verschwenden, der wird schwerlich Großes leisten.

Wer gut verdient, strengt sich nicht an. Wer sich anstrengt, verdient nicht gut.

Wer in seinem Tun nur an den eigenen Vorteil denkt, der wird sich viele Feinde machen.

Wer sich auf die Fußspitzen stellt, steht nicht fest.

Wer sich das Alte noch einmal vor Augen führt, um das Neue zu verstehen, der kann anderen ein Lehrer sein.

Wissen, was man weiß und wissen, was man nicht weiß, das ist wahres Wissen.

Zweimal überlegen - das reicht schon.

Wer andere mit Wortgewandtheit übertrumpft, handelt sich damit oft nur Mißgunst ein.

Wer sich seiner Fehler schämt, macht sie zu Verbrechen.

Essen und Beischlaf sind die beiden großen Begierden des Mannes.

Der Anführer eines großen Heeres kann besiegt werden. Aber den festen Entschluß eines einzigen kannst du nicht wankend machen.

Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel.

Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.

Nur die Weisesten und die Dümmsten können sich nicht ändern.

Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.

Der sittliche Mensch liebt seine Seele, der gewöhnliche sein Eigentum.

Ist man in kleinen Dingen nicht geduldig, bringt man die großen Vorhaben zum Scheitern.

Der Weg ist das Ziel.

An einem edlen Pferd schätzt man nicht seine Kraft, sondern seinen Charakter.

Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.

Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander.

Es gibt niemanden, der nicht ißt und trinkt, aber nur wenige, die den Geschmack zu schätzen wissen.

In allen Dingen hängt der Erfolg von den Vorbereitungen ab.

Wenn ueber das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu schmieden.

Den Edelstein kann man nicht blank machen, ohne ihn zu reiben.

Wer frägt ist ein Narr für eine Minute. Wer nicht frägt ist ein Narr sein Leben lang.

Wenn die Begriffe sich verwirren, ist die Welt in Unordnung.

Nur die höchsten und die niedersten Charaktere ändern sich nicht.

Ein hübsches Gesichtchen ist den Menschen angenehmer als eine Wahrheit ins Gesicht.

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

Wo alle loben, da muß man Prüfen; wo alle verurteilen, da muß man prüfen.

Liebevolle Beziehung zu dem anderen soll etwas von uns Entferntes sein? Nein, wenn ich sie erstrebe, dann erreiche ich sie.

In allem nur dem Vorteil nachgehen bringt viel Ärgernis.

Ein Wagen mit vier Pferden kann die menschliche Zunge nicht einholen.

Eine FREUDE vertreibt hundert Sorgen.

Worüber der Meister nicht sprechen mochte, waren außerordentliche Erscheinungen, geheimnisvolle Kräfte, Gesetzlosigkeit und Götter.

Wer sich den ganzen Tag mit Essen vollstopft, ohne sich mit irgend etwas geistig zu beschäftigen, ist ein unerfreulicher Mitmensch. Gibt es denn keine Glücks und Schachspieler? Es ist immer noch besser, zu ihnen zu gehören, als nichts zu tun.

Wer grob ist, ohne gerade zu sein, einfältig ohne Lauterkeit, unwissend ohne Wahrheit, den will ich nicht kennen.

Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen.

Wenn alle einen Menschen verabscheuen, würde ich auf jeden Fall prüfen, was daran ist. Wenn alle von einem Menschen eingenommen sind, würde ich auf jeden Fall prüfen, was daran ist.

Von einem, der nicht fragt: ´Was soll ich hiervon halten, was soll ich davon halten?´, würde ich gar nichts halten.

Überhaupt ist es für den Forscher ein guter Morgensport, täglich vor dem Frühstück eine Lieblingshypothese einzustampfen das erhält jung.

Lernen, ohne zu denken, ist verlorene Mühe. Denken, ohne etwas gelernt zu haben, ist gefährlich.

Ich habe noch niemanden gesehen, der die Tugend so wie die Sinnenlust geliebt hätte.

Ein kleiner Mann wird immer seine Fehler zu beschönigen suchen.

Die ehrenwerten Spießbürger sind gerade die Verderber der Moral.

Der Edle kennt sich aus in der Pflicht, der Gemeine im Gewinn.

Der echte Reisende ist immer ein Landstreicher, mit den Freuden und Versuchungen und der Abenteuerlust.

Daß Keime nicht zu Blüten werden, ach, das kommt vor. Daß Blüten nicht zu Früchten werden, ach, das kommt vor.

Als der Meister am Strom stand, sprach er: ´Alles fließt dahin wie dieser, Tag und Nacht ohn´ Unterlaß´.

Mich kümmert nicht, daß die Menschen mich nicht kennen. Mich kümmert, daß ich die Menschen nicht kenne

Das Entscheidende am Wissen ist, daß man es beherzigt und anwendet.

Von den Menschen verkannt zu werden, ohne Verbitterung zu spüren -- ist das nicht auch eine Eigenschaft des Edlen

Sei dir bewußt, was du weißt. Was du hingegen nicht weiß, das gib zu. Das ist das richtige Verhältnis zum Wissen

Der Weise sucht, was in ihm selber ist, der Tor, was ausserhalb.

Der Mensch lebt ohne Geradheit. Ohne sie lebt er von glücklichen Zufällen und Ausweichen.

Bewältige eine Schwierigkeit und du hältst 100 andere dir fern.

Glatte Worte und einschmeichelnde Mienen sind selten gepaart mit Sittlichkeit.

Menschenliebe ist das Wesen der Sinnlichkeit, Menschenkenntnis das Wesen der Weisheit.

Tu nicht anderen, was du willst, dass sie dir antun.

Wahrlich, täglich erneuere dich.

Wenn du einen Würdigen siehst, dann trachte ihm nachzueifern. Wenn du einen Unwürdigen siehst, dann prüfe dich in deinem Innern!

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern.

Wer wirklich gütig ist, kann nie unglücklich sein, wer wirklich weise ist, kann nie verwirrt werden, wer wirklich tapfer ist, fürchtet sich nie.

Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen!

Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.

Fließend mit dem unreinen Qi welches entweicht, fließt das gesamte Qi wie durch zwei Holzpfähle die alle Teile und inneren Organe unseres Körpers miteinander verbinden. 
Das Qi wird im Fluss zu realer Energie gewandelt. Der Start erfolgt an den Innenseiten der Unterarme und die Kraft pflanzt sich spiralförmig in die oberen und unteren Gliedmaßen unseres Körpers fort

Seneca

Seneca

Der Mut wächst mit jedem Blick auf die Größe des Unternehmens.

Je mehr wir in uns aufnehmen, um so größer wird unser geistiges Fassungsvermögen.

Ein wirksames Heilmittel gegen Angst ist Milde.

Wer will, der kann, wer nicht will, muß.

Wer sich zwischen den Sternen bewegt, kann nur noch lächeln über die kostbaren Fußböden der Reichen.

Niemand ist zufällig gut, die Tugend muß man lernen.

Lang ist der Weg durch Lehren, kurz und wirksam durch Beispiele.

Keiner kennt die Härte eines Kiesels besser, als wer auf ihn einschlägt!<

Wo die Natur nicht will, ist die Arbeit umsonst.

Die höchsten Güter der Menschheit sind menschlicher Willkür entzogen.

Glücklich ist nicht, wer anderen so vorkommt, sondern wer sich selbst dafür hält.

Es ist nicht wenig Zeit, die wir zur Verfügung haben, sondern es ist viel Zeit, die wir nicht nutzen.

Unzählige Menschen haben Völker und Städte beherrscht, aber ganz wenige nur sich selbst.

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer

Der größte Verlust fürs Leben ist das Hinausschieben.

Den größten Reichtum hat, wer arm ist an Begierden.

Nicht wer wenig hat, sondern wer viel wünscht, ist arm.

Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.

Manche weisen Männer haben den Zorn als eine vorübergehende Geistesstörung bezeichnet.

Jede Rohheit hat ihren Ursprung in einer Schwäche.

Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern unsere Meinung über die Dinge.

Aller Besitz ist vom Schicksal geborgt.

Nicht alle, die am Ziel ankommen, sind am Start losgelaufen.

Tausch nicht das Leben gegen einen Traum. Besiegen kann man nur die Wirklichkeit.

Man muss nicht darauf sehen, woher die Dinge kommen, sondern wohin sie gehen.

Also dürfen weder unsere Anstrengungen vergeblich und erfolglos bleiben noch unsere Erfolge in keinem Verhältnis zur Anstrengung stehen.

Auf das schwer oder gar nicht Erreichbare sollen wir verzichten, dagegen das Naheliegende, unseren Wünschen entgegenkommende verfolgen.

Mit dem Geist soll man behutsam umgehen, ihm ab und zu an Ruhe gönnen, das nährt ihn und gibt ihm Kraft.

Ein ausgeglichenes Gemüt findet Trost auch noch in der größten Bitternis

Auch der aufwand für wissenschaftliche Studien ist nur solange sinnvoll, wie er sich in Grenzen hält.

In jeder Situation deines Lebens wirst du Ablenkung, Entspannung und Vergnügen finden, wenn du dich dazu durchgerungen hast, Widrigkeiten nicht herauszufordern, sondern leicht zu nehmen.

Der Schmerz, besitzlos zu sein, ist weit leichter zu ertragen als der, besitzlos zu werden.

Wie gut, gleichgestimmte Herzen zu kennen, denen man jedes Geheimnis sicher anvertrauen kann, deren Mitwissen weniger zu fürchten ist als das eigene.

Der Beste unter den Schlechten muss schon zur ersten Wahl zählen.

Echter Wert mag versteckt sein, nie bleibt er ganz verborgen.

So sucht jeder die Flucht vor sich selbst. Aber was hilft das, wenn die Flucht mißlingt? Man bleibt sich zwar ständig auf der Spur, ist sich aber selbst der lästigste Begleiter.

Wir gehen weniger durch fremde Schmeichelei zugrunde als durch unsere eigene.

Am Sichergegründeten und Unüberwindlichen übt der Angreifer seine Kraft nur zum eigenen Schaden.

Überzeugung, nicht Meinung soll meine Handlung leiten. Auch wenn ich selbst der einzige Mitwisser meiner Taten bin, will ich mir vorstellen, alles Volk schaute zu.

Lobenswert ist die Behandlung so gewinnversprechender Studien, auch wenn der handgreifliche Erfolg ausbleibt.

Bei einem Weisen spielt der Reichtum eine dienende, beim Toren eine herrschende Rolle.

Reichtum ist für mich kein Gut. Wäre er das, könnte er die Menschen gut machen.

Was im Weltenplan an Leiden vorgesehen ist, muss man hohen Mutes auf sich nehmen.

Lust und Schmerz treten immer gleichzeitig ihre Herrschaft an.

Wer anstelle des Guten das Schlechte wählt, muss doch wohl von Sinnen sein!

Unabhängigkeit gewinnen! Das aber kann nur gelingen, wenn man sich nicht um das Schicksal kümmert.

Echtes religiöses Gefühl ehrt die Götter, abergläubische Scheu besudelt ihr Ansehen.

Grausamkeit überspringt anfangs die Grenzen des Gewohnten, später die der Menschlichkeit überhaupt.

Über geistige Werte soll allein der Geist entscheiden.

Das ist so die Art der Natur: Sie übt sich an kleinen Dingen und bietet im Geringsten Beispiele für Gewaltigstes.

Kein Lebewesen ist eigensinniger als der Mensch, keins muss behutsamer, keins schonender behandelt werden.

Der Hang, überharte Strafen aufzuerlegen, muss eher schwinden als sein Anlass.

Verzeihen heißt eben nicht nur einfach das Leben schenken, sondern es auch gewährleisten

Das Joch der höchsten Höhe besteht darin, nicht kleiner werden zu können.

Verzichtet man seinen Beleidigern gegenüber auf Vergeltung, so wird dies als Schwäche gewertet, nicht als Milde. Wem es dagegen ein leichtes ist, sich zu rächen, der wird, wenn er auf Rache verzichtet, mit Sicherheit das Lob der Sanftmut ernten.

Darum ist es besser, seinen Schmerz zu bezwingen, als ihn zu hintergehen. Überlisteter und durch Vergnügen und Beschäftigung betäubter Schmerz ist nämlich plötzlich wieder da; während der Ruhepause hat er sogar Kraft zu neuem wütendem Angriff gesammelt.

Ein starkes Gefühl lässt sich nicht befehlen, am aller wenigsten der Schmerz, denn er ist ungebärdig und sperrt sich gegen jedes Heilmittel.

Jede Form von Rohheit ist ein Zeichen von Schwäche.

Nur wer sich selbst aufgegeben hat, wird von anderen verachtet.

Die Natur hat es so eingerichtet, dass alles für den Menschen Lebensnotwendige auch leicht zu beschaffen ist.

Die Begierde kommt nie, die Natur schon mit wenigem aus.

Für den Weisen wird jeder Ort zum Vaterland.

In der Gegend, in die dich der Zufall verschlagen hat, besteht die vornehmste Unterkunft in einer ärmlichen Hütte.

Und zwei der herrlichen Dinge folgen uns überall hin: die allgemeine Natur und die uns eigene Tugend.

So hat es das Schicksal gewollt: Kein Glück darf dauernden Bestand haben!

Denn nur diejenigen trifft es hart, die unvorbereitet überrascht werden, leicht hält derjenige durch, der jederzeit vorbereitet ist...

Das Unglück beugt eben nur den, der sich vorher vom Glück täuschen liess... Wen aber das Glück nicht aufgeblasen machte, dem kann auch ein Glückswechsel nichts anhaben.

Einen Weisen machen weder günstige Umstände übermütig, noch drücken ihn ungünstige nieder. Er hat nämlich stets darauf geachtet, den größten Wert auf sein eigenes Selbst zu legen, alle Freude aus sich selbst zu schöpfen.

Ständiges Unglück hat ein Gutes: die es in einem fort quält, macht es schließlich hart.

Die Natur hat dafür gesorgt, dass es, um glücklich zu leben, keines großen Aufwandes bedarf; jeder kann sich selbst glücklich machen.

Die Natur hat dafür gesorgt, dass es, um glücklich zu leben, keines großen Aufwandes bedarf; jeder kann sich selbst glücklich machen.

Ein Mann sollte den Mut haben, Menschen zu bewundern, die sich hohe Ziele stellen, auch wenn sie scheitern.

Furcht vor dem Tode ist dem Lebenden für überhaupt nichts gut.

Eher muß man darauf achten, mit wem man ißt und trinkt, als was man ißt und trinkt.

Wenn ein Kapitän nicht weiß, welches Ufer er ansteuern soll, dann ist kein Wind der richtige.

Die Asche macht alle gleich.

Die natürlichen Bedürfnisse haben ihre Grenzen, die aus dem Wahn entsprungenen finden kein Ende.

Du bist weniger vom morgigen Tag abhängig, wenn du den heutigen in die Hand nimmst.

Fang jetzt an zu leben, und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.

Leben heißt kämpfen.

Niemand soll sich einer Sache rühmen außer der eigenen.

Jeder ist in dem Maße unglücklich, in dem er es zu sein glaubt.

Willst Du dir alles unterwerfen, so unterwirf dich selbst der Vernunft.

Je verächtlicher und komischer einer ist, um so lockerer ist seine Zunge.

Irren ist menschlich

Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir

Du wirst aufhören zu fürchten, wenn du aufhörst zu hoffen.

Es hat keinen großen Geist ohne eine Beigabe von Verrückheit gegeben.

Nur eine Kette ist es, die uns gebunden hält: Die Liebe zum Leben.

Was du für den Gipfel hältst, ist nur eine Stufe.

Zeit ist das einzige, was nicht einmal ein Dankbarer erstatten kann.

Wenn wir zulassen, daß uns etwas in Angst und Schrecken versetzt, ist das Leben nicht mehr lebenswert.

Der Armut fehlt vieles, dem Geiz alles

Dem Schlechten mißfallen heißt, gelobt zu werden.

Im Grunde gibt es für die Menschen nur ein Unglück, nämlich die Umstände und Ereignisse als Unglück anzusehen.

Ein Mensch, der leidet, bevor es nötig ist, leidet in seinem Leben mehr als nötig ist.

Nichts bringt uns mehr vom Weg zum Glück ab, als daß wir uns nach dem Gerede der Leute richten, statt nach unseren Überzeugungen.

Nicht weil die Dinge unerreichbar sind, wagen wir sie nicht - weil wir nicht wagen, bleiben sie unerreichbar.

Wer die Weisheit sucht, ist ein weiser Mann; wer glaubt, sie gefunden zu haben, ist ein Narr.

Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück: es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt.

Hörst du, daß jemand schlecht über dich gesprochen hat, so überlege, ob du es nicht zuerst getan hast und über wie viele du selbst so sprichst.

Die Bosheit trinkt die Hälfte ihres eigenen Gifts.

Wachsen können das Merkmal des Unvollkommenen.

Unsere Krankheiten entsprechen an Zahl den Abwechslungen in unserem Leben.

Das Schicksal sucht die Stärksten, ihm Gewachsenen auf; an manchen geht es mit Ekel vorüber.

Wer auf Grund seines Reichtums und seiner Ehrenstellung einen höheren Rang einnimmt, ist nicht groß. Warum erscheint er aber als groß? Weil man ihn mit dem Sockel mißt.

Ein Zwerg wird nicht größer, auch wenn er sich auf einen Berg stellt.

Gesetze überzeugen nicht, nur weil sie strafen.

Auf seinem eigenen Misthaufen ist der Hahn der Mächtigste.

Den guten Steuermann lernt man erst im Sturme kennen.

Ein Mann von starkem Geist und richtiger Selbsteinschätzung rächt sich nicht für Beleidigungen, denn die bedeuten ihm nichts.

Erzähle ein Gerücht niemals weiter, bevor du es nachgeprüft hast. Und wenn es stimmt, halte erst recht den Mund.

Gib dir Mühe, dahin zu kommen, daß du gar nichts wider Willen tust. Alles, was kommt, ist notwendig. Zwang gibt es nur für den, der widerstrebt, nicht für den Willigen.

Ist das Sterben ein Unglück, so müßte es auch ein Unglück sein, vorher nicht da zu sein.

Jener Tag, vor dem dir als letztem bangt, ist der Geburtstag des Ewigen. Kommen wird der Tag, der dich der Hüllen entledigt und aus der Zeltgemeinschaft des hässlichen Lebens befreit. Schwinge dich schon jetzt, soviel du kannst, von hier empor.

Liebe die Vernunft. Sie wird dich wappnen gegen die gewaltigsten Feinde.

Nur die Menschen, die für die Weisheit Zeit haben, sind frei von Unruhe.

Selten tritt dem Weisen das Schicksal in den Weg.

Viel wirst du geben, wenn du auch gar nichts gibst als das Beispiel.

Wenn du geliebt werden willst, liebe!

Wer ein Pferd kaufen will und nicht das Pferd selbst, sondern nur Sattel und Zaumzeug betrachtet, ist ein Narr. Ein vollendeter Dummkopf aber ist, wer einen Menschen nach seiner Kleidung und äußeren Lebensstellung beurteilt.

Wer jeden Morgen sagen kann: 'Ich habe gelebt', dem bringt jeder Morgen einen neuen Gewinn.

Sophokles

Sophokles

Es ist besser, in Ehren zu versagen, als durch Betrug erfolgreich zu sein.

Durch Betrug erlistet, ist noch nicht gewonnen.

Achtung verdient, wer vollbringt, was er vermag.

O Sohn des edlen Vaters, in der Jugend war auch mir die Zunge langsam, rasch zur Tat der Arm, doch in des Lebens Schule lernte ich, daß das Wort und nicht das Handeln überall die Welt regiert 

Die Schnellentschlossenen straucheln leicht.

Das Schicksal nimmt nichts, was es nicht gegeben hat.

Durch Forschen nur gewinnt man Vorsicht und Bedacht in allem Tun.

Das Schönste ist, gerecht zu sein, das Beste die Gesundheit, das Angenehmste, wenn man immer erreicht, was man will.

Vieles Gewaltige lebt, doch nichts ist gewaltiger als der Mensch.

Die Würfel Gottes fallen immer richtig.